Die Aufgaben einer Pflegestelle

Werde zum Retter und Wegbegleiter!

Ein Pflegekörbchen ist der Ort, an dem ein neues Leben beginnt. Als Pflegestelle öffnest du nicht nur deine Tür, sondern dein Herz für einen Hund, der bisher wenig Glück hatte.

Du bist der sichere Hafen, der ihm zeigt, wie schön das Leben in einer Familie ist. Du wischst Pfützen auf, feierst kleine Fortschritte, schenkst Sicherheit und lernst seinen wahren Charakter kennen. Deine wichtigste und schwerste Aufgabe? Ihn wieder gehen zu lassen, wenn die perfekte Familie gefunden ist. Doch dieses Gefühl, ein Leben für immer verändert zu haben, ist unbezahlbar.

Die Pflegestelle ist aber auch ein Ort, wo es Schuhe gibt, die man zerstören kann, Möbel, die umgestaltet werden und weiche Teppiche, wo man sein Geschäft bestens drauf verrichten kann. Die Lieblingsstückte der Pflegefamilie anknabbern, verstecken oder anderweitig zu benutzen, bringt auf jeden Fall jede Menge Aufmerksamkeit.

Du hast Zeit, Geduld und ein Plätzchen frei? Werde Pflegestelle und sei das Wunder im Leben eines Hundes!

Was eine Pflegestelle leistet

Ankommen lassen:
Ruhe schenken und dem Hund Zeit geben, den Stress des Tierheims      abzubauen.

Alltag beibringen:
Stubenreinheit trainieren, an Haushaltsgeräusche gewöhnen und das Alleine bleiben üben.

Vertrauen aufbauen:
Mit Geduld zeigen, dass Menschen sicher und liebevoll sind.

Grundregeln zeigen:
Erste Schritte an der Leine und einfache Grundkommandos und Stubenreinheit üben.

Charakter entdecken:
Den Hund genau beobachten, aber nicht storken, um seine Stärken und Ängste kennenzulernen.

Zukunft sichern:
Schöne Fotos machen, den Hund in Worten wahrheitsgetreu beschreiben und bei der Auswahl der Endstelle helfen, die potenziellen Adoptanten müssen auf Herz und Nieren abzuchecken werden.

Gehen lassen:
Den Hund mit einem weinenden und einem lachenden Auge in sein Für-immer-Zuhause verabschieden.